Interkulturelle Wetterau

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„Demokratie leben!“ Projektstart im Wetteraukreis

von links: Cornelia Wenk, Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Tania Chirico

Der Wetteraukreis ist seit diesem Sommer Projektpartner des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Schwerpunkt des Projektes „Demokratie leben!“ des Wetteraukreises sind Aktionen zu den Handlungsfeldern: Rechtsextremistisches Handeln, Demokratiestärkung im ländlichen Raum, sowie Flucht und Asyl.

„Ich freue mich, dass der Wetteraukreis nunmehr Projektträger geworden ist und aus dem Bundesprogramm jährlich Fördermittel zur Unterstützung von Aktivitäten im gesamten Wetteraukreis erhält. Das Wetterauer Projekt lebt von den Ideen aus Vereinen, Verbänden und Institutionen, sofern förderfähig, finanzielle Unterstützung erhalten zu können. Ich erwarte von der Umsetzung der vielen vielen Ideen, die unsere Koordinierungsstelle in der Wetterauer Kreisverwaltung bereits erreicht haben, eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema Demokratie. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Demokratie ist wichtig, um in unserer globalisierten Nachrichtenwelt den Blick wieder frei zu machen und manch ‚hochgekochtes‘ Thema zu entzerren“, so Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. „Besonders wichtig ist, dass wir jungen Menschen wieder Begriffe wie Respekt, Menschlichkeit, Wertschätzung und Toleranz greifbar machen.“

Voraussetzung für einen aktiven Start des Projektes ist die Einrichtung einer Koordinierungs- und Fachstelle, Errichtung eines Begleitausschusses sowie eines Jugendforums.

Seite Mitte August hat die Koordinierungsstelle im Wetteraukreis, die mit Tania Chirico und Cornelia Wenk besetzt wurde, ihre Arbeit aufgenommen und mit Vereinen, Verbänden und Institutionen den Begleitausschuss für das Projekt gegründet.

Der Begleitausschuss entscheidet über eingereichte Projektanträge zu Einzelmaßnahmen und Projekten. Gleichzeitig berät und unterstützt er die Koordinierungs- und Fachstelle des Wetteraukreises bei der jährlichen Antragsstellung und Festlegung der erforderlichen Maßnahmen, Ziele und Handlungsstrategien für den Wetteraukreis zu Programm.

„Ich möchte heute alle Akteure aufrufen, sich aktiv mit Projektanträgen an diesem Gesamtprojekt zu beteiligen“, appelliert Sozialdezernentin Becker-Bösch.

Die Anträge und Anfragen sind bei der Koordinierungs- und Fachstelle des Wetteraukreises einzureichen. Vereine, Verbände, Organisationen und Initiativen, die eine Projektidee haben und wissen möchten, ob dieses Projekt förderfähig und damit finanziell unterstützt werden kann, wenden sich an die Koordinierungs- und Fachstelle zur Erstberatung, Öffnet externen Link in neuem FensterE-Mail.

Dies gilt auch für Akteure, die für ihre Organisation im Begleitausschuss mitwirken möchten, sowie für Jugendliche, die im Jugendforum mitwirken möchten.

Auf einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Demokratiekonferenz werden der Zivilgesellschaft, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Organisationen, wie politischen Vertretungen die Handlungsstrategien des Wetteraukreises vorgestellt, Anregungen aufgenommen und in die Strategie eingearbeitet, die maßgeblich für die jährliche Antragstellung ist.

Die Demokratiekonferenz 2017 findet am 28. Oktober statt. Einzelheiten hierzu werden gesondert veröffentlicht.

Die Partnerschaft im Wetteraukreis wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert durch das Bundesfamilienministerium.

veröffentlicht am: 19.09.2017

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