Interkulturelle Wetterau

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Erfolgreiche Arbeit im Integration Point Wetterau

Von links: Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, Simone Schestakoff (Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales), Walid Kahlon, Mark Kannieß (Leiter des Fachdienstes Sozial Hilfen), Helena Meibaum und Mohammad Luqman

Das Team des Integration Point Wetterau besteht aus Walid Kahlon, Mohammad Luqman und Helena Meibaum. Seit April 2017 sind sie erste Anlaufstelle und individuelle Berater, um mit eigens zugeschnittenen Hilfen Menschen den Start in ihrer neuen Heimat zu erleichtern. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch informierte sich über die Ergebnisse der ersten Monate.

Die Mitarbeiter vom Integration Point Wetterau waren Ende April 2017 als Team vollständig und haben sich in den ersten Wochen bei allen Bildungsträgern, Sozialarbeitern und Netzwerken vorgestellt. Mit den Beratungsgesprächen und der Erstellung des individuellen Profils der geflohenen Menschen wurde im Juni 2017 gestartet. Seit Juni wurden bereits mit 300 Kunden Erstgespräche geführt, weitere Beratungstermine werden nach Bedarf vereinbart. Ziel ist die individuelle und bedarfsorientierte Vermittlung, sowie eine berufliche und allgemeine Integration in Deutschland.

„Die Ergebnisse der ersten sieben Monate können sich sehen lassen. Mehr als 200 Vermittlungen zu anderen Behörden, Universitäten und verschiedenen Beratungsstellen haben stattgefunden und 85 Personen wurden in Integrationskurse vermittelt“, so Becker-Bösch. „Eine Auswahl an Fallbeispielen verdeutlicht anschaulich, dass der Integration Point Wetterau sich auf die jeweilige individuelle Situation einstellt und passgenaue Hilfen und Unterstützung vermittelt.“

Integration Point Wetterau - Einige Fallbeispiele

Ein Kunde hatte mehrfach einen Antrag zum Integrationskurs gestellt, der jedes Mal abgelehnt wurde. Durch den IPW ist nun eine Teilnahme möglich.

Durch eine einmalige Bezuschussung durch den IPW konnten vier Kunden an der Goethe-Universität Frankfurt einen Sprachkurs für Akademiker starten.

Ein fast 16jähriger sollte von der Schule abgehen, da er nach einem Jahr Schulbesuch noch immer kein Wort Deutsch konnte. Durch den Einsatz vom IPW in Zusammenarbeit mit dem Schulamt konnte der Schüler nun in eine INTEA Klasse wechseln in der ein intensiver Sprachkurs zur Förderung von neuzugewanderten Schülern angeboten wird.

Ein Kunde wurde in ein Praktikumsverhältnis als Karosseriebauer gebracht wo er 2018 eine Ausbildung beginnen wird.

Einem Kunden wurden Adressen für Bewerbungen vermittelt. Aufgrund dieser Vermittlung wurde der Kunde in ein Vertragsverhältnis bei einem großen Paketdienstleister übernommen.

Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch sieht ihre Erwartungen bestätigt: „Integration gelingt dann, wenn optimale Bedingungen geschaffen werden und diese dann auch beherzt genutzt werden.“

veröffentlicht am: 08.02.2018

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