Interkulturelle Wetterau

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WIR Fallmanagement

Bettina Volz und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch

Die Integration von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft ist eine wichtige Aufgabe. Bettina Volz wird diesen Aufgabenbereich nun verstärken.

Intensive, insbesondere ehrenamtliche Arbeit wurde in den letzten Jahren im Wetteraukreis geleistet, um geflüchtete Menschen willkommen zu heißen und ihnen eine Zukunftsperspektive in der Wetterau aufzuzeigen. Von der Ausstattung mit dem Nötigsten, über Deutschkurse bis hin zu individuellen Patenprogrammen war das Engagement auf allen Ebenen groß.

Zwei Jahre später sind die Aufgaben für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtlich Tätige nicht weniger geworden – sie haben sich aber verändert. Heute sind einige der großen Herausforderungen etwa die Integration in den Arbeitsmarkt, die Vermittlung von Wohnraum oder die Schullaufbahn der Kinder.

Angesichts vieler neuer Herausforderungen beginnen in diesem Jahr deshalb, wie auch jetzt im Wetteraukreis, überall in Hessen sogenannte WIR-Fallmanager mit ihrer Arbeit. Ihre Stellen werden vom Land Hessen finanziert und sollen dazu beitragen, die Integrationsbedingungen für geflüchtete Menschen zu verbessern. Zum vielfältigen Aufgabenbereich zählt zunächst die Zusammenstellung eines transparenten Gesamtüberblicks über alle Angebote und Ansprechpartner im Wetteraukreis. Die bestehenden Paten- und Integrationslotsenprogramme werden begleitet und das Ehrenamt weiter befördert. Diese Aufgaben werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie etwa ehrenamtlich Tätigen, Institutionen, Verbänden und Verwaltungen umgesetzt, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Ein Hand in Hand arbeiten ist auch Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch sehr wichtig: „Ich freue mich, dass die ehrenamtlich tätigen Menschen und die Hauptamtlichen in allen Bereichen nun eine weitere fachkundige und kompetente Ansprechpartnerin in ihrem Netzwerk gewinnen. Mir ist die Unterstützung des Ehrenamtes ein Anliegen. Ich gehe fest davon aus, dass wir jetzt mit Bettina Volz eine gute und stabile Schnittstelle zwischen der Wetterauer Kreisverwaltung und den Akteuren in der Arbeit mit geflüchteten Menschen etablieren. Meine Vorgabe an unsere WIR-Fallmanagerin ist klar: nicht vom grünen Tisch aus agieren, sondern die Bedarfe des Ehrenamts und der geflüchteten Menschen sollen handlungsleitend sein.“

Viel Arbeit also für Bettina Volz, die in der vergangenen Woche ihre Stelle angetreten hat. Sie kann in der neuen Funktion auf ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen zurückgreifen: Im Regionalverband FrankfurtRheinMain war sie für die Gewinnung internationaler Fachkräfte tätig und im Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt oblag ihr die Schnittstelle zwischen Integrations- und Öffentlichkeitsarbeit. Als diplomierte Politikwissenschaftlerin ist ihr aber nicht nur die Theorie wichtig. Sie ist auch in Frankfurt ehrenamtlich als Deutschlehrerin für geflüchtete Menschen tätig und kennt daher aus eigener Erfahrung einige der Herausforderungen, die das Ehrenamt tagtäglich zu bewältigen hat.

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