Interkulturelle Wetterau

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Die Menschen stärken – Der Internationale Bund

Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (zweite von links) mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Internationalen Bundes Friedberg.

Höhen und Tiefen zu meistern, eigene Ziele zu verwirklichen und eine erfolgreiche Zukunft haben. Hierfür setzt sich der Internationale Bund auch in der Wetterau ein. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch war zum Gespräch in Friedberg.

Seit mehr als 70 Jahren setzt der Internationale Bund (IB) als freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit die Selbstbestimmung und eigene Entfaltung in das Zentrum seiner Arbeit. „Unabhängig von Bildungsniveau, Herkunft oder Einkommen, wollen wir den Menschen eine Hilfestellung aber auch die Chance geben, eigene Ziele zu verwirklichen und sich in ihrem Umfeld wohl und akzeptiert zu fühlen“, so die Bereichsleiterin für Berufliche Bildung, Soziale Arbeit und Migration, Shiba Bühlmeyer.

Gegründet worden ist der Internationale Bund kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Fokus der Arbeit lag darauf, den zahllosen Eltern-, Heimat- und Arbeitslosen wieder Hoffnung für die Zukunft zu geben. Seitdem hat sich das Augenmerk nicht geändert. Mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangebote setzt sich der Internationale Bund für die persönlichen und beruflichen Schwierigkeiten der Menschen ein.

Ob Sozialarbeit, Migrations- und Flüchtlingsarbeit, Seniorenarbeit, Erziehungshilfen, oder Freiwilligendienste. Durch die unterschiedlichen Arbeitsfelder entsteht ein breit gefächertes Angebot, in dem jeder, sowohl in der persönlichen, als auch in der beruflichen Lebensplanung Unterstützung findet.

Auch in Friedberg bietet der Internationale Bund ein umfangreiches Angebot an. Für Menschen mit Migrationshintergrund, welche dauerhaft in Deutschland leben möchten, führt der IB beispielsweise in Friedberg und Butzbach Sprachkurse nach den Richtlinien des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge aus. Diese allgemeinen Integrationskurse behandeln nicht nur die deutsche Sprache sondern auch Inhalte rund um das Leben in Deutschland. Um Jugendlichen eine gute Basis für die berufliche Integration zu schaffen, unterstützt der Jugendmigrationsdienst junge Menschen mit Migrationshintergrund – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – bei der sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration in die Gesellschaft.

„Das Angebot wird auch sehr gut angenommen. Die Geflüchteten in Arbeit oder Ausbildung zu bringen, ist eine allumfassende Aufgabe. Daher stehen wir den Menschen nicht nur beratend zur Seite. Unsere Betreuung endet nicht bei der Vermittlung zwischen Auszubildenden und Ausbilder. Wir begleiten die Menschen auf ihrem ganzen Weg um sie wirklich in den Arbeitsmarkt eingliedern zu können“, erklärt Berufscoach Klaus Peter Vitt.

Aber auch in den Schulen ist der Internationale Bund mit den Respect Coaches unterwegs. Im Rahmen der Radikalisierungsprävention werden für Schulklassen vielfältige Projekte und Workshops durchgeführt.

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch zeigt sich sehr erfreut. „Die Wetterau hat eine Großzahl an freien sozialen Trägern. Auch der Internationale Bund leistet mit seiner Arbeit einen enorm wichtigen Beitrag. Das Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, und Hilfestellungen zu geben, das eigene Leben selbst zu gestalten. Die Vielfalt an Angeboten zeigt auch wie vielfältig und offen unsere Wetterau ist. Es gibt für jeden die Möglichkeit, sich einzubringen, sich zu entfalten und ein Teil der Gesellschaft zu werden. Daher ist es mir ein großes Anliegen, mit unseren Trägern in regelmäßigem Austausch zu stehen um eine planbare Zukunft für jeden garantieren zu können.“

veröffentlicht am: 13.03.2019

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